Landwirte verstümmeln Ferkel – Ministerin gegen Tierschutzvereine

Amputationen bei Ferkeln sind in der EU seit über 20 Jahren verboten. Trotzdem schneiden Landwirte neun von zehn Ferkeln im Alter von wenigen Tagen die Schwänze ab. Ohne Betäubung.

Selbsternannte „Experten“ rätseln darüber ob das den Tieren vielleicht wehtun könnte. Wer einmal ein Ferkel bei einem solchen Eingriff gesehen hat, wie es schreit und zappelt, kann auf einen Experten zur Meinungsbildung getrost verzichten.

Die Behörden schweigen, die Regierung schaut weg. Man möchte schließlich wettbewerbsfähig bleiben. Ach so, die Zähne  werden natürlich auch noch abgeknipst, damit sich die Tiere nicht gegenseitig verletzen. Vor Langeweile. Ein Mastbetrieb ist schließlich kein Freizeitpark. Zumindest nicht für die Tiere.

Damit das Fleisch der Tiere keinen unangenehmen Beigeschmack bekommt, muss man die männlichen Ferkel kastrieren. Das wird natürlich auch ohne Betäubung gemacht, würde ja sonst weitere Kosten verursachen.

Kurze Zusammenfassung: Der Landwirt schneidet dem Ferkel den Schwanz ab, knipst die Zähne ab und kastriert es, alles ohne Betäubung und alles gesetzwidrig.

Und wie reagiert Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast auf diese Zustände? Sie möchte nun gegen Tierschutzvereine vorgehen, die auf diese Verstöße aufmerksam machen.

Die frühere Bundesagrarministerin Renate Künast dazu: „Dass jetzt ausgerechnet gegen die vorgegangen werden soll, die massive Verstöße gegen den Tierschutz offen legen“. Statt gegen die Tierschutzvereine vorzugehen, solle sie lieber dafür Sorge tragen, dass solche Missstände in Ställen beendet werden.

Dies dürfte von jemandem, der selber ein Unternehmen betreibt, in dem Tiere unterdrückt, missbraucht und ausgenutzt werden, kaum zu erwarten sein.

Es bleibt also an den Tierschutzvereinen noch einen draufzulegen und am besten speziell einmal die Missstände auf dem Hof der Ministerin offenzulegen.

Oder Du verzichtest einfach auf tierische Produkte und boykottierst damit die grausame Industrie.

19 Gedanken zu “Landwirte verstümmeln Ferkel – Ministerin gegen Tierschutzvereine”

  1. In den augenblick wo wir politiker haben die uns führen und gleichzeitig an leid und mord von unschuldigen fühlenden lebewesen wegen profit völlig gleichgültig bleiben, sind wir in gefahr. Solche menschen möchte ich nicht als meine führer haben. ICH VERLANGE VON POLITIKER DIE MICH FÜHREN DAS SIE AUF NACHHALTIGKEIT UND AUF DAS WOHLBEFINDEN VON UNS MENSCHEN UND DIE TIERE BESORGT SIND und dafür was tuen.

  2. Lasst doch endlich die Ferkelchen bei Ihrer Mutter und zwar unversehrt.. Das sind doch Babys !!!!!!! Wann bekommen die Menschen endlich ein Herz für Tiere und hören auf sie zu quälen und zu misshandeln!!!!! ?????? Für mich gibt es schon lange kein Fleisch mehr.. Den Tieren zuliebe!!!

  3. Lasst doch endlich die armen Baby-Ferkelchen in Ruhe bei ihrer Mutter sein! Grausame Menschen !!!!! Wann zeigt Ihr endlich Gefühl!

  4. Ich esse schon lange kein Fleisch mehr und bin gesund damit.Der Schriftsteller Isaac Singer hat mal gesagt:“Gegenpber den Tieren sind alle Menschen Nazis.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert