Tierquälerei in großem Stil

Die ganze Welt ist in Aufruhr, weil der Fußballprofi Kurt Zouma ein Video online stellte, in dem er seine Katze grausam trat und sie verprügelte. Alle sind sich einig: Das ist pure Tierquälerei.

Doch was die meisten dabei nicht bedenken ist, dass während sie sich über die Taten des Fußballers aufregen, sie das Leid tausender anderer Kreaturen finanzieren. 

Wieso ist es weniger schlimm Schweine in Gaskammern zu stecken, Kälber von ihren Müttern zu trennen, Kühen die Kehle aufzuschneiden und Gänsen die Federn zu rupfen, als eine Katze zu treten? Diese alltäglichen Tierqualen werden weder beschimpft noch diskutiert. Im Gegenteil: Diese Taten werden in Schutz genommen von denen, die sich jetzt über die Grausamkeiten an der Katze aufstellen. 

Es wird behauptet Farmer würden ihre Tiere lieben. Die Schlachtung, wie zum Beispiel das Durchtrennen der Kehle, ein Schuss in den Kopf oder das Vergasen der Tiere wird als human und moralisch in Ordnung bezeichnet. Aber wo ist die Logik?
In einem Interview behauptet Kurt Zouma er und seine Familie würden die Katze lieben. Diese Aussage wird verspottet und ausgelacht, denn durch das Video wird es offensichtlich, dass dies nicht der Fall ist. Er fügt der Katze Leid und Schmerzen zu, und das nur aus reinem Vergnügen.
Und wie sieht es aus in der Tierindustrie? Was geschieht dort? Wird den Tieren dort nicht auch unnötiges Leid zugefügt, nur damit wir ein paar Minuten Vergnügen und Genuss haben können?  

Tierische Produkte zu konsumieren ist für uns Menschen nicht notwendig. Wenn es also nicht notwendig ist, dann sind die einzigen Gründe, weshalb wir heute immer noch Tiere halten um sie auszubeuten und zu schlachten Vergnügen und Lust.

Es ist Zeit die Augen zu öffnen und zu erkennen, dass es keinen Unterschied zwischen den Qualen an Katzen und an anderen Tierarten gibt. 

158 Gedanken zu “Tierquälerei in großem Stil”

  1. Die Entwicklung eines Menschen erkennt man daran wie dieser mit Tieren umgeht!! „Gandi“!
    Ich bin seit 25 Jahren Vegetarier,da ich das Leid der Tiere beim Transport und bei der Schlachtung nicht aushalte und dabei nicht beteiligt sein möchte!

  2. Manchmal denke ich, ich kann das nicht mehr sehen. Es tut mir im Herzen weh und es beschäftigt mich dann tage und nächtelang. Ich kann nicht verstehen wie grausam Menschen sein können, haben die denn kein Herz? Und warum macht man so schlimme Sachen, was stimmt denn in deren Köpfen nicht? Mir scheint es wie ein Faß ohne Boden und manchmal bin ich am verzweifeln aber aufgeben, nein, das dürfen wir niemals! Wir können nicht die ganze Welt retten, aber für manche Tiere ihre Welt. Viele schreien nach Gesetzen, aber ich frage mich, was ist das für eine Welt in der wir Lebewesen durch Gesetze schutzen müssen? Solange das Umdenken nicht in den Köpfen der Menschen stattfindet, solange werden wir für die Tiere kämpfen müssen! gebt niemals auf

  3. Ich kann die Menschen, die Tiere quälen egal auf welche Art nicht verstehen. Seit 40 Jahren unterschreibe ich Petitionen dagegen und was passiert? Es wird immer schlimmer!!! Ich könnte nur noch schreien…

  4. Ich habe den link zur Gänsemast bei IG gesehen. Ich bin 57 Jahre alt und so ziemlich seit der Zeit, als junge Erwachsene, also seit ca 40 Jahren, wird gegen Tierquälerei und Tierhaltung zwecks Menschenernährung demonstriert. Lange habe ich Greenpeace unterstützt. Irgendwie was nennenswertes ist m.E. nicht wirklich passiert…
    Mastgans habe ich noch nie gekauft. Stopfleber würde ich wahrscheinlich wieder rauswürgen.
    Ist der Tierschutz nicht im Grundgesetz verankert? Aber vielleicht nicht in den Ländern, in denen diese Greueltaten stattfinden. Es wird langsam Zeit, dass solchen Leuten die Bude dicht gemacht wird.

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