Tierquälerei in großem Stil

Die ganze Welt ist in Aufruhr, weil der Fußballprofi Kurt Zouma ein Video online stellte, in dem er seine Katze grausam trat und sie verprügelte. Alle sind sich einig: Das ist pure Tierquälerei.

Doch was die meisten dabei nicht bedenken ist, dass während sie sich über die Taten des Fußballers aufregen, sie das Leid tausender anderer Kreaturen finanzieren. 

Wieso ist es weniger schlimm Schweine in Gaskammern zu stecken, Kälber von ihren Müttern zu trennen, Kühen die Kehle aufzuschneiden und Gänsen die Federn zu rupfen, als eine Katze zu treten? Diese alltäglichen Tierqualen werden weder beschimpft noch diskutiert. Im Gegenteil: Diese Taten werden in Schutz genommen von denen, die sich jetzt über die Grausamkeiten an der Katze aufstellen. 

Es wird behauptet Farmer würden ihre Tiere lieben. Die Schlachtung, wie zum Beispiel das Durchtrennen der Kehle, ein Schuss in den Kopf oder das Vergasen der Tiere wird als human und moralisch in Ordnung bezeichnet. Aber wo ist die Logik?
In einem Interview behauptet Kurt Zouma er und seine Familie würden die Katze lieben. Diese Aussage wird verspottet und ausgelacht, denn durch das Video wird es offensichtlich, dass dies nicht der Fall ist. Er fügt der Katze Leid und Schmerzen zu, und das nur aus reinem Vergnügen.
Und wie sieht es aus in der Tierindustrie? Was geschieht dort? Wird den Tieren dort nicht auch unnötiges Leid zugefügt, nur damit wir ein paar Minuten Vergnügen und Genuss haben können?  

Tierische Produkte zu konsumieren ist für uns Menschen nicht notwendig. Wenn es also nicht notwendig ist, dann sind die einzigen Gründe, weshalb wir heute immer noch Tiere halten um sie auszubeuten und zu schlachten Vergnügen und Lust.

Es ist Zeit die Augen zu öffnen und zu erkennen, dass es keinen Unterschied zwischen den Qualen an Katzen und an anderen Tierarten gibt. 

155 Gedanken zu “Tierquälerei in großem Stil”

  1. Ich verstehe die Aussage des Artikels absolut und teile sie. Ich lebe deshalb vegan. Mit am schlimmsten finde ich, dass in jeder, ausnahmslos jeder Art von Tierindustrie – nicht nur in der Landwirtschaft, auch z.B. im „Entertainment“ wie Zirkusse oder Roadside Zoos – die Tierkinder von ihren Müttern dauerhaft getrennt werden.
    Dennoch bin ich immer etwas zwiegespalten, wenn ich lese, dass Haustiere wie Katzen gegen sogenannte „Nutztiere“ ausgespielt werden und möchte anmerken: Auch für Haustiere ist es hier kein Paradies, nicht nur in Teilen Asiens, wo sie immer noch gegessen werden (alleine 7 Mio. Hunde /Jahr in China und ca. 3 Mio. Katzen), sondern auch in Deutschland. Auch hier gibt es mehr als genug Tiersadisten, die Haustiere (und Wildtiere und „Nutztiere“) zum Vergnügen quälen. Manche legen Gift aus, fangen sie ein, quälen und töten sie, überfahren sie absichtlich usw. Zudem kommen (oftmals unabsichtliche) Haltungsfehler, wie etwa, soziale Tiere, zu denen neben fast allen Käfigtieren auch Katzen gehören, alleine zu halten. Oder die alleine in Deutschland jährlich ca. 250.000 von Jägern legal (plus eine Dunkelziffer von von illegal) abgeschossenen Katzen, die nur den Fehler machten, sich mehr als 300 bzw. 500 m (hängt vom jew. Bundesland ab) vom letzen Haus der Ortschaft entfernt aufzuhalten. Und schließlich seien noch die Tiere rewähnt, die auch hierzulande und in fast allen Ländenr der Welt leidenden Versuchstiere, zu denen neben unendlich vielen Ratten und Mäusen, Fischen und Vögeln auch Hunde, Katzen, Affen, Kaninchen u.a. gehören, immer noch, auch im Jahre 2022. Nein, auch für Haustiere ist es in leider jedem Land der Welt überhaupt kein Paradies. Für „Nutztiere“ natürlich erst recht nicht.

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