Sollen Tiere weniger leiden oder gar nicht – und was Nelson Mandela damit zu tun hat

Ich möchte, dass Menschen Tiere mit Respekt behandeln. Das bedeutet: Tiere nicht essen, ihnen nicht das Fell abziehen, ihnen in sinnlosen Experimenten nicht die Knochen brechen und sie nicht zum Spaß am Wochenende im Wald feige aus dem Hinterhalt abknallen.

  • Wenn Hummer nicht mehr lebendig gekocht werden, dann werden sie trotzdem noch gekocht.
  • Wenn Schweine nicht mehr ohne Betäubung kastriert werden, dann werden sie trotzdem noch geschlachtet.
  • Wenn Tiere nicht mehr für Kosmetikartikel gequält werden, dann werden sie trotzdem noch in anderen Versuchen gequält.

Wie kann es dann sein, dass ich trotzdem jeden noch so kleinen Schritt in Richtung Tierwohl fordere und fördere und jede noch so kleine Verbesserung begrüße?

Als Nelson Mandela 28 Jahre im Gefängnis saß, setzte er sich dafür ein, dass er und seine Mitgefangenen einen Schreibtisch bekamen. Für einen Außenstehenden ein banaler Wunsch. Für den Betroffenen ein großes Stück mehr Lebensqualität.

Mandela kämpfte für Schreibtische, weichere Kissen, eine Sonnenbrille (zum Schutz gegen die Reflexe der Sonne von den weißen Wänden des Kalkbruches in dem er arbeiten musste) UND für die Freiheit. Am Ende erreichte er nicht nur die Freiheit, sondern befreite auch sein Volk von der Unterdrückung.

Wenn es auch unwahrscheinlich ist, dass die Massentierhaltung und die Unterdrückung der Tiere morgen beendet sein werden, so ist dies dennoch mein Bestreben. Genauso wie Nelson Mandela sich eigentlich keinen Schreibtisch, sondern die Freiheit wünschte. Seine eigene und die seines Volkes.

Mandela wurde 28 Jahre gefangen gehalten, wie lange das mit den Tieren noch so weitergeht, weiß niemand. Was wir aber von heute auf morgen ändern können, ist unsere eigene Lebensweise. Einige Anregungen dazu findet man in einem kleinen, bescheidenen Buch.

5 Kommentare zu “Sollen Tiere weniger leiden oder gar nicht – und was Nelson Mandela damit zu tun hat”

  1. Ich bin absolut gegen JEGLICHE Missachtung, Misshandlung, Ausbeutung, Belustigung, Quälereien, egal ob im „Dienst“ der angeblichen Wissenschaft, Medizin, Schönheit, Pharma oder anderer pseudo Wohltäter der Menschheit.
    Ich hasse Lustmörder/Jäger, Schlächter jeglicher Art.
    Es ist möglich ohne Tierleid gesund zu leben ohne deshalb nackt und bossfüssig auf der Erde zu wandeln. Jede andere Behauptung ist falsch und verlogen. Ich lebe vegan und benutze nichts was durch/aus Tierleid entsteht. Ja, es ist nicht leicht als Kannibale aufgewachsen zu sein und dann liebgewonnene Speisen und andere Dinge/Gewohnheiten durch anderes zu ersetzen. Die innere Einstellung auf Grund gewonnener Erkenntnisse ist entscheidend. Doch : Es ist möglich ohne sich zu quälen – vor allem aber : ohne weiter an Qual und Leid der Tiere (aller Art) mitschuldig zu sein.

  2. Es muss alles wirklich alles unternommen werden, damit Tiere nicht mehr gequält werden können. Die Politik MUSS GEZWUNGEN werden sich für das Tierwohl per Gesetz und hohen Strafen einzusetzen und sich GEGEN die Profitgier zu stellen

  3. Ich finde es absolut abscheulich das die Tiere so gequält werden. Man muss das unbedingt verbieten. Außerdem muss man das selbe mit denen machen, die die TIERE so schlimm mishandeln.

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