F*ck die “Goldene Mitte” oder warum der Mittelweg ein Trampelpfad für Versager ist

Eine Cola bitte. Groß oder klein? Mittel, bitte. Wenn wir uns nicht entscheiden können, versuchen wir den Mittelweg zu nehmen. Bei der Wahl zwischen einem großen oder kleinen Getränk mag das noch verzeihlich sein (obwohl Du auch hier schonmal anfangen könntest Deinen Entscheidungsmuskel zu trainieren). Bei den wirklich wichtigen Entscheidungen im Leben allerdings nicht.

Einfache Menschen hören lieber komfortable Lügen als die unbequeme Wahrheit. Wenn wir den veganen Lebensstil propagieren, dann ist dies zu extrem. Würden wir empfehlen, den Fleischkonsum ein wenig zu reduzieren, bekämen wir viel Zustimmung. Warum ist das so? Weil Menschen von Natur aus bequem sind und an ihren Gewohnheiten festhalten.

Gewohnheiten sind im Grunde eine gute Einrichtung der Natur. So müssen wir nicht jeden Tag das Fahrradfahren oder das Autofahren neu erlernen. Wenn wir unser Leben aber von schlechten Gewohnheiten regieren lassen, geben wir die Macht über unser Dasein aus der Hand.

Alles zu tun, was einem gefällt, ist nicht die wahre Bedeutung von freiem Willen. Man sollte sich darüber klar sein, inwieweit man wirklich frei ist oder von Gewohnheiten beeinflusst. Wenn Du Dich von Gewohnheiten und Tradition lösen kannst und wirklich nur aufgrund Deines freien Willens und Deiner freien Wahl entscheidest, dann bedeutet das wirklich frei zu sein.

Veganer sind extrem. Nicht-Veganer auch. Entweder trägst Du mit Deiner Kaufentscheidung zu Tierleiden, Umweltzerstörung und Welthunger bei, oder Du tust es nicht. Dazwischen gibt es nichts.

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