Von den Balearen bis Vietnam: Siege für die Tiere – rund um die Welt!

10.10.2018 Dove hat mitgeteilt, ab sofort weltweit auf Tierversuche zu verzichten.

15.10.2018 Das Warenhaus Breuninger lenkt ein und verkündet, dass sie keinen Pelz mehr verkaufen werden! Das Unternehmen reagiert damit auf die Forderung, die wir und viele andere Tierrechts-Organisationen seit langer Zeit gestellt haben.

27.09.2018 Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown reagiert:  Er unterzeichnet ein neues Gesetz, das große Treibnetze verbietet, in denen sich immer wieder Delphine, Schildkröten und andere nette Tiere verheddert hatten. Der wirtschaftliche Schaden für die Fischer hält sich in Grenzen: Der Staat kauft die Lizenzen und die Netze auf. So geht Tierschutz-Politik.

20.09.2018 Der Stadtrat von Los Angeles hat ein Verbot für den Verkauf jeglicher Pelzprodukte beschlossen. Wir und viel andere Tierschutzorganisationen fordern schon lange ein Herstellungs- und Handelsverbot für Pelze. Tom Ford hat immer noch nicht reagiert. Wir bleiben dran.

18.09.2018 Nachdem seit mehr als 20 Jahren in Bayern sämtliche Initiativen zur Tierheimförderung gescheitert sind, hat der Freistaat Bayern nun den Tierheimen zwei Millionen Euro für die nächsten zwei Jahre versprochen. Immerhin! Der Bedarf liegt allerdings bei 60 Millionen Euro. Es hat sich einiges aufgestaut in den letzten Jahrzehnten. Ausserdem wird dringend Geld gebraucht für  die Folgen des illegalen Welpenhandels.

20.08.2018 Sehr gute Neuigkeiten vom Pharmaunternehmen Ipsen: Sein zellbasiertes tierversuchsfreies Testsystem wurde in der Schweiz und der EU für Botox zugelassen. Damit kann tausenden von Mäusen ein tagelanger Todeskampf erspart bleiben.

16.08.2018 Sieg für die Tiere! Indien verbietet Lebendtransporte. Unsere Petition gegen Lebendtransporte, der persönliche Einsatz bei der Regierung von Indien und die Proteste von Tierschützern vor Ort haben jetzt bereits 8.000 Tieren das Leben gerettet und werden noch Millionen von Tieren das Leben retten. Erst am 14. Juni bedankt sich der Premier Minister Indiens schriftlich bei uns für unsere an ihn gerichteten Anregungen zu einem verbesserten Tierschutz und nur zwei Monate später sieht man, dass diese Saat bereits anfängt zu keimen. Der indische Transportminister Mansukh Mandaviya: “Wir haben Lebendtransporte von alle indischen Häfen verboten. Das Verbot tritt sofort in Kraft und gilt unbefristet.“ Kurz nach dem Verbot sollten achttausend Schafe und Ziegen verschifft werden. Zielort: Dubai. Zweck: Schlachtung für eine Opferzeremonie. Diese Tiere wurden nun vor diesem grausamen Schicksal gerettet!

22.06.2018 Nach jahrelangen Verhandlungen: Luxemburg wird Vorreiter beim Tierschutz! Am 06. Juni trat es in Kraft. Das schärfste Tierschutzgesetz der Welt. In Luxemburg werden von nun an Tiere besser geschützt und Tierquäler hart bestraft. Tierquäler kommen zukünftig bis zu drei Jahre ins Gefängnis und müssen bis zu 200.000 Euro Strafe zahlen.

12.06.2018: Sieg! Petition hat Penkas Leben gerettet. Das bulgarische Landwirtschaftsministerium bestätigt: Die Kuh Penka ist gesund und ihr Todesurteil wird aufgehoben.  Hintergrund: Die Kuh hatte beim Grasen eine EU-Grenze überschritten und sollte wegen fehlender Papiere geschlachtet werden. Wir konnten Penkas Besitzer davon überzeugen, seinen Hof zu einem Gnadenhof umzuwidmen.

06.06.2018: VW versichert, nie wieder Tierversuche durchzuführen. Nach den Affen-Tests war der Auto-Konzern unter Beschuss geraten. Unsere Petition gegen Tierversuche hat aber auch dazu beigetragen, dass die EU ein weltweites Tierversuchsverbot für Kosmetika fordert. So kann es weiter gehen.

15.05.2018: Tierquäler-Ministerin Schulze-Föcking tritt zurück. In ihrem Schweinemastbetrieb  mussten die Tiere schreckliche Qualen erleiden. Wollte Sie das alles vertuschen? So löste sie zum Beispiel die  Stabsstelle Umweltkriminalität auf, weil diese gegen ihren Betrieb ermittelte. Als alles herauskam, legte sie unter dem Druck diverser Tierschutzorganisationen ihr Amt nieder.

08.05.2018: Die Modemarke Burberry erwägt nach internationaler Petition Echtpelz aus der Kollektion zu streichen. Wir bleiben dran.

07.05.2018: H&M, Zara und Gap wollen künftig auf Mohair verzichten. Nachdem sie ein Tieraktivisten-Video gesehen haben, das Misshandlung von Angoraziegen zeigt.

04.05.2018: Nach jahrelangen Verhandlungen mit Tierschützern: Mexico City verbietet offiziell Delphinarien. Innerhalb von 6 Monaten müssen die Tiere in Reservate gebracht werden, wo sie den Rest ihres Lebens von Menschen in Ruhe gelassen werden.

03.05.2018: Petition trägt Früchte: EU-Parlament beschließt, sich bei den Vereinten Nationen für ein weltweites Verbot von Tierversuchen für Kosmetik einzusetzen. Es sollen auch keine Körperpflegeprodukte mehr in die EU gelangen, die außerhalb der EU an Tieren getestet wurden.

April 2018: Reiseveranstalter Thomas Cook beugt sich dem Druck von Tierschutzvereinen und streicht 29 Delfinshows und viele andere tierschutzwidrigen Attraktionen aus dem Angebot. Wer sich fragt, warum Attraktionen wie Seaworld übelste psychische und physische Tierquälerei sind, sollte sich Blackfish anschauen. Hier der Trailer:

30.03. 2018: Japan beendet Pestizid-Tests an Hunden. Beagles wurden bisher dabei getötet, um ihre inneren Organe zu untersuchen. Eine neue von Tierschützern beauftragte Studie Studie belegte, dass die Versuche völlig sinnlos waren.

22.03.2018: Nach Unterschriften-Aktion: San Francisco verbietet Handel mit Echtpelzen.

17.03.2018: Nach Petition: Versace sagt  Arrivederci! zu Pelzen in der Kollektion.

2017:

Die Balearen verbieten die sogenannten „corridas“, also die rituelle Tötung von Stieren mittels Stichwunden zur Erbauung einer dafür zahlenden Zuschauergruppe.

China schließt alle Elfenbeinfabriken und verbietet den Handel. Einer Umfrage zufolge unterstützen 86 Prozent der Bevölkerung diesen Schritt.

Frankreich verbietet die Zucht von Walen und Delfinen in Gefangenschaft und das Schwimmen mit Delfinen.

Instagram: Wer nach einschlägigen Hashtags zur Tier-Selfies aufs Instagram sucht (zum Beispiel mit Wildtieren, die ihrer Mutter entrissen wurden) bekommt jetzt diese Meldung: „Tierquälerei sowie der Verkauf gefährdeter Spezies oder deren Körperteile ist auf Instagram untersagt. Du suchst gerade nach einem Hashtag, der möglicherweise zu Tierquälerei oder zur Zerstörung der Umwelt ermutigt.“

Kolumbien deklariert Tiere als fühlende Leben, die auch Rechte haben.

Michael Kors, Jimmy Choo und Gucci sagen nein zu Pelz. Viele andere folgen.

Norwegen schafft Pelzfarmen ab.

Schottland, Irland, Italien Rumänien und Guatemala verbieten Tiere im Zirkus.

Die spanische RAE, die Hüter der spanischen Sprache, die sich grundsätzlich weigern neue Wörter in das Lexikon aufzunehmen, um die Sprachkultur zu schützen, nehmen die Worte „vegano/vegana“, also auf Deutsch natürlich „Veganer“ und  „especismo“, also „Speziesismus“ ins offizielle Wörterbuch des Landes auf. Speziesismus bezeichnet die moralische Diskriminierung von Individuen ausschließlich aufgrund ihrer Artzugehörigkeit.

USA: Der vegane Lebensstil wächst um 500 Prozent zwischen 2014 und 2017.

Vietnam verpflichtet sich die Zucht von Bären für Bärengalle (genutzt in der traditionellen chinesischen Medizin) zu beenden. Tausende von Bären, die noch in Gefangenschaft leben, werden auf Gnadenhöfe gebracht, wo sie bis an ihr Lebenssende bleiben dürfen.

Je länger Du Dich für die Befreiung der Tiere einsetzt umso mehr musst Du mit zwei Dingen zurechtkommen: Einerseits mit dem Leiden der Tiere, dass Dir jeden Tag bewusster wird und näher geht. Andererseits mit der Ignoranz der Tierquäler, die sich teilweise sogar über die Opfer lustig machen.

Dagegen gibt es nur ein Mittel: Konzentrier Dich auf die positiven Seiten. Jeden Tag schließen sich mehr Menschen dieser Bewegung an. Und fast jeden Tag werden neue Erfolge für die Tiere erzielt.

Ich bin Lehrer für Fitness, Gesundheit und Sportrehabilitation und schreibe ehrenamtlich Artikel für gemeinnützige Organisationen. Die vorrangigen Ziele dieser Organisationen sind Tierschutz, Menschenrechte, Umweltschutz und Gesundheit. Der einfachste Weg diese Welt zu einem besseren Ort zu machen, ist vegan zu leben. Deshalb folge auch ich diesem Lebensstil seit einigen Jahren.

7 Kommentare zu “Von den Balearen bis Vietnam: Siege für die Tiere – rund um die Welt!”

  1. Tiere sind Lebewesen mit einem Herz und mit Gefühlen wie der Mensch und sie haben das gleiche Recht auf Leben und Unversehrtheit und Gesundheit wie der Mensch und sie haben den gleichen Wert wie der Mensch.

  2. Es gibt kaum eine Tierart, welche von Menschen nicht gequält und missbraucht wird. Ich hoffe, dass dies irgendwann mal aufhört.
    Wie würde eine Welt ohne Flora und Fauna aussehen?
    Eigentlich ist der Mensch auf dieser Welt vollkommen überflüssig und bringt meist nur Leid und Zerstörung.

  3. Im Gegensatz zum europäischen Weltbild fühlten sich die Indianer nicht als Geschöpfe, die die Aufgabe hatten, sich die Erde untertan zu machen. Sie sahen sich als Teil des Ganzen bei denen alle Dinge wie Pflanzen und Tiere den gleichen Stellenwert hatten, wie sie selber. All diese Dinge hatten Manitu in sich. Daher erlegten sie z. B. auch nicht mehr Tiere als notwendig, und bedankten sich schließlich bei Ihnen für deren Opfer.

    Aber auch die Indianer haben erbitterte Kämpfe untereinander geführt. Trotzdem mag ich den Film „Der mit dem Wolf tanzt“.

  4. Ich habe mich lange den sozialen Medien verweigert, weil ich keinen Bock auf Trashvideos oder endlose Schminktipps usw hatte. Aber jetzt bin ich dankbar für die Aufklärung. Ich hab schon immer sehr wenig Fleisch gegessen, dann gar nicht mehr und nun bin ich auf dem Weg Veganer zu werden. Ich bin so froh, dass es Menschen gibt die Mitgefühl Tieren gegenüber haben und freue mich besonders wenn es junge Menschen sind. Denn die haben die Zukunft in der Hand. Ich spende regelmäßig an verschiedene Organisationen obwohl ich wahrlich kein Großverdiener bin. Ich wünschte viel mehr reiche Menschen würden es auch tun und einfach mal auf mehr oberflächliches Zeug verzichten. Ich freue mich wenn ich sehe, dass auch immer mehr Männer im Tierschutz aktiv sind, weil in vielen Ländern immer noch nur Männer das sagen haben. Aber wenn Tierschutz, Vegetarisch oder Vegan nicht mehr als unmännlich angesehen werden, kann noch mal ein riesiger Ruck durch die Welt gehen!

    1. Ich wünsche mir eine Welt ohne Tierquälerei.
      Eine Welt wo Menschen einsehen das Tiere auch Rechte haben. Und das der Mensch sich nicht über alles stellt.

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