Eine persönliche Entscheidung ist es ab sofort nicht mehr

Das renommierte World Watch Institute schreibt in einem alarmierenden Bericht: „Ob man es mag oder nicht, Fleischessen wird ein Problem für alle auf diesem Planeten.“

Die sieben schockierenden Fakten hier:

  1. Der Welthunger verschärft sich
    Eine pflanzenbasierte Kost könnte alle Menschen ernähren. Äßen jedoch alle Menschen so wie die im Westen, dann würde es nur für 2,6 Milliarden reichen.
  2. Wasser wird immer knapper
    Der einmalige Verzicht auf 500 Gramm Rindfleisch spart mehr Wasser als ein halbes Jahr nicht zu duschen.
  3. Die Müllberge wachsen
    Die Massentierhaltung in den Vereinigten Staaten verursacht 130mal mehr Abfall als alle Amerikaner zusammen.
  4. Energie wird verschwendet
    Beim Energieverbrauch würde die meisten wohl eher an ihren Kühlschrank denken, als an den Inhalt desselben. Es fängt bei der Kultivierung von Pflanzennahrung für die Tiere an, über den Transport zum Schlachthaus, bis hin zum Supermarkt. Dann muss das Fleisch noch gekühlt und gebraten oder gekocht werden: Um den Fleischkonsum einer durchschnittlichen Familie sicherzustellen, braucht es mehr als 1000 Liter fossilen Brennstoff.
  5. Die Umwelt wird zerstört
    Wenn eine Kuh Gas ablässt, tut sie nur das was ihrer Natur entspricht. Viele vergessen aber, dass Tierzucht eine Industrie ist. Was da passiert, ist ein profitorientiertes Geschäftsmodell, kein natürlicher Vorgang mehr. Die Methankonzentration in der Atmosphäre ist in den letzten Jahren um 150 Prozent gestiegen.
  6. Krankheiten breiten sich aus
    Von wievielen verschiedenen Tieren das Fleisch in einem Hamburger stammt, lässt sich nicht mit Exaktheit bestimmen. Man geht aber davon aus, dass es wohl so ungefähr 100 Tiere sind. Ginge man davon aus, dass nur ein Prozent der Tiere Krankheiten haben (es sind mehr) bedeutet dies, dass jeder Hamburger kontaminiert ist.
  7. Das größte Artensterben
    In der Geschichte unseres Planeten gab es bisher sechs Phasen massenhaften Artensterbens. Die fünfte war vor 66 Millionen Jahren. Damals verschwanden die Dinosaurier. Die sechste, naja, da sind wir gerade mittendrin. Jedes Jahr sterben 58.000 Arten aus.

Wann ist eine Entscheidung persönlich? Wenn Sie nur mich betrifft und anderen nicht schadet. Welthunger verursachen, Wasser verbrauchen, Müllberge anhäufen, Energie verschwenden, die Umwelt zerstören, Krankheiten verbreiten und Arten ausrotten ist keine persönliche Entscheidung. Dabei ist es so einfach, im Supermarkt zur Pflanzenmilch, statt zur Kuhmilch zu greifen. Oder einen Veggie-Burger zu essen, statt einen aus Tier. 

2 Kommentare zu “Eine persönliche Entscheidung ist es ab sofort nicht mehr”

  1. Ich bin davon überzeugt, dass uns diese Corona-Pandemie vom lieben Gott geschickt wurde, um uns Raubtiere „Menschen“ mal wieder auf den Boden zurückzuholen.
    Wir verschandeln die Natur, indem wir Wälder nur für den Profit mehr als benötigt wird abholen, wir begradigen Flussläufe für immer mehr Bauland und hohen Profit usw.usw.
    Wer nicht in eine elitäre Gesellschaft hineingeboren wird, wird von eben Jenen ausgebeutet, vom Umgang mit den Tieren ganz zu schweigen.
    Ach, ich könnte noch so vieles aufzählen……

  2. Wunderbar klar und auf den Punkt ! Leider werden sie weiterhin in der Masse untertauchen , und diesen schönen Planeten ruinieren ! Asche auf Euer Haupt !

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