Die Geschichte von der Kuh, die weinte

Was muss eigentlich passieren, dass man Tierprodukte von seiner Einkaufsliste streicht?  Hier war es die Geschichte von der Kuh, die weinte:

Er bekam den beliebtesten Job im Gefängnis-Schlachthof. Er war ein brutaler Gewaltverbrecher. Man nannte ihn den Bolzenschussgerätmann Joe.

Die Kühe wurden in einen trichterförmigen Gang getrieben, bis ganz vorne nur noch ein einzelnes Tier hinein passte. Joe setzte das Gerät an und drückte ab.

Ein einzelner Bolzen reichte aber nicht aus, ein Tier zu töten. Also nochmal. Ein Schuss zum Betäuben, ein Schuss zum Töten.

Die Kühe in der Reihe dahinter erlebten den Todeskampf ihres Artgenossen vorne, und zappelten vor Angst. Es gab aber kein Entkommen.

So ging das Tag ein, Tag aus. Ein Schuss zum Betäuben, ein Schuss zum Töten.

Eines Tages aber passierte etwas, das Joes Leben komplett verändern sollte.

Nachdem er schon einen halben Tag lang unzählige Tiere getötet hatte, stand plötzlich eine Kuh vor ihm, die scheinbar gar keine Angst hatte.

Sie stand dort ganz ruhig und schaute ihm mit traurigen Augen tief in sein Herz.

Das brachte Joe völlig durcheinander. Er versuchte, sich zusammenzureißen und das Bolzenschussgerät anzusetzen. Aber es gelang ihm nicht.

Die Kuh schaute ihm in die Augen und Joe blickte wie magnetisch angezogen in das Gesicht des Tieres.

Da beobachtete er, wie sich im rechten Auge der Kuh Wasser sammelte. Es wurde immer mehr, bis ein Tropfen am Gesicht der Kuh herablief.

Dann lief auch aus dem linken Auge eine Träne über das Gesicht der Kuh. Die Kuh weinte.

Sie schien zu sagen: „Warum tust Du das? Ich würde so gerne meine Fehler wieder gut machen, wenn ich nur wüsste, was ich falsch gemacht habe? Was habe ich Dir getan? Ich will doch nur leben.“

Joe ließ das Gerät aus der Hand gleiten und verlor das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kam, rief er: „Ihr könnt mit mir machen, was ihr wollt, aber ich werde diesem Tier nicht das Leben nehmen. Und auch keinem anderen.“

Seit dieser Geschichte hat er nie wieder ein Stück Fleisch gegessen. Und du?

4 Kommentare zu “Die Geschichte von der Kuh, die weinte”

  1. Es ist erschreckend, was vor sich geht! Tötungsstationen, Metzger, die Blut trinken, Bestien, die zu Forschungsprojekte Babies, Tiere ist ein Unwort, für mich sind das alle Babies, grausamste Dinge machen! Sie erleiden grausamste Schmerzen und werden am Schluss einfach weggeworfen! Nein, ich will kein Fleisch mehr essen! Ich selber habe drei wunderschöne Furry Babies, die ich wie eine Löwin ihre Jungen verteidigen tue! Das tönt manchmal denn ich rede Tacheles! Und die Seele weint! Ich wünsche mir so sehr so viele Joes, die es begriffen haben! Gott möge ihn und alle Menschen, die sich für Tiere einsetzen, segnen!

  2. Es bricht mir jedes mal das Herz, wenn ich einer Kuh in ihre wunderschönen Augen schaue. Es sind ausgesprochen hochintelligente Tiere, mit einem ausgeprägtem Sozialverhalten. Für kein Geld der Welt würde ich ein Tier schlachten, es auch nicht zur Schlachtbank bringen.

  3. Die Zeit ist jetzt um die Zukunft zu schaffen. Eine Zukunft ohne Täter und Opfer. Ein jetzt wo jeder seine Freiheit hat. Kein Lebewesen sollte den Lebensraum weggenommen werden, und systematisch gefoltert werden. Und kein Mensch sollte dafür als Täter geopfert werden. Deine Seele stirbt langsam wenn du das hinnimmst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.