Das Problem mit den Eiern

Heutzutage darf eine Henne die Eier nicht mehr selbst ausbrüten. In Brütautomaten schlüpfen die kleinen Hühnerbabys ohne die Zuneigung ihrer Mutter. Danach werden sie auf lange Förderbänder ausgekippt und wie lebloser Dreck sortiert.

Wem geht nicht das Herz auf, beim Anblick von süßen kleinen flauschig gelben Küken, die hinter ihrer Mama über einen idyllischen Bauernhof watscheln? Das gibt’s leider nur in der Werbung. Sobald die kleinen Küken das Licht der Industriehalle erblicken werden sie wie folgt sortiert:

  1. Schwache Küken nehmen die Arbeiter sofort heraus und schmeißen diese lebendig in einen Eimer.
  2. Weiblichen Küken wird direkt der Schnabel abgetrennt, bevor sie verpackt und in die Lege- oder Mastbetriebe transportiert werden, wo sie dann unter unbeschreibbaren Bedingungen ihr kurzes Leben fristen müssen.
  3. Männliche Küken sind für die Industrie völlig wertlos. Am Ende des Förderbandes wartet entweder der Schredder, in dem sie lebendig zerhackt werden oder sie werden in große Behälter geworfen, wo sie einen minutenlangen Todeskampf kämpfen und dann qualvoll durch Gas ersticken. Manchmal werden sie auch einfach in einen Plastiksack gesteckt und lebendig auf den Müll geworfen.

So enden 50 Millionen Küken pro Jahr alleine in Deutschland. Ach ja, das gilt übrigens auch für die sogenannte Bio-Eier Produktion.

Da wir heute wissen, welches Leid die Hühner- und die Eierindustrie verursachen, sollten wir den Eggxit machen: Eier vom Speiseplan streichen. Das ist ganz einfach. Es macht keinen Sinn, darauf zu warten, dass es die Politiker schon richten werden. Jeder einzelne ist gefragt. Ganz nebenbei ist ein Leben ohne Eier auch viel gesünder. Das ist wissenschaftlich erwiesen.

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