Coronavirus schneller als Tierversuch?

Coronavirus schneller als Tierversuch?

Nun sollen viele Tiere mit dem umstrittenen Coronavirus infiziert werden, um ganz schnell einen Wirkstoff für den Menschen zu finden. Ist es realistisch, einen Wirkstoff gegen Corona zu finden, der beim Tier wirkt? Möglich. Ist damit gesichert, den Virus auch beim Menschen aufzuhalten? Sehr unwahrscheinlich.

Video zum Thema Tierversuche und Coronavirus:

Dazu kommt, dass derzeit viele Unis geschlossen haben. Die Tiere dort sind dem Tode geweiht. Entweder gehen sie zu Grunde, weil sich keiner um sie kümmert, oder sie werden massenweise getötet, oder sie sterben später im Tierexperiment.

Der Virus ist schneller als der Tierversuch. Kein Tierversuch kann schneller Ergebnisse bringen, als der Virus sich ausbreitet. Der Tierversuch kann also nicht die Lösung des Problems sein.

Seit 17 Jahren experimentieren die sogenannten Wissenschaftler mit Tieren, um einen Impfstoff gegen SARS zu finden. Wie weit sind sie dabei gekommen? Keinen Schritt weiter. Es gibt keinen Impfstoff gegen SARS. Und bei COVID-19 soll es jetzt klappen? Wer glaubt das wirklich?

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass selbst das Max-Planck-Institut, das für grausame Tierversuche bekannt ist, nun offiziell zugibt, dass künstliche Lungen-Organoide (also nicht die Tiere) das ideales Testsystem für ein Corona-Medikament sind.

Es gibt bereits hundert Impfstoffe gegen HIV. Leider wirken sie nur im Tierversuch, nicht beim Menschen.

Tausend Wirkstoffe gibt es gegen Schlaganfall. Im Tierversuch wirken sie alle, beim Menschen kein einziger.

Obwohl die Bilanz der Tierexperimente für Tiere und Menschen desaströs ist, stirbt alle elf Sekunden ein Tier im Namen der Wissenschaft.

Hintergrund:

Wenn man gegen Tierexperimente ist, zeigt man damit auch eine überlegene Intelligenz gegenüber den Wissenschaftlern, die diese Experimente anstellen.

Penicillin hat mehr Leben gerettet, als alle anderen Medikamente zusammen. Würde es heute entdeckt werden, wäre das anders. Denn den Tierversuch würde es nicht bestehen und damit nie für den Menschen zugelassen werden. Das gleiche gilt für Aspirin und Insulin.

Tierexperimente sind also nicht nur grausam, sondern behindern sogar die Wissenschaft.

Warum werden sie dann durchgeführt?

  1. Eine genveränderte Ratte kostet bis zu 75.000 Euro. Es gibt also Menschen die damit sehr viel Geld verdienen.
  2. Forscher lesen gerne über sich selbst in Fachmagazinen. Das gelingt ihnen am besten mit einer Veröffentlichung über einen Tierversuch. Es gibt also Menschen, die mit Tierversuchen ihre Karriere beschleunigen.
  3. Dann gibt es noch Politiker, die das nicht wissen oder wissen wollen.

Und womit werden die Experimente bezahlt? Mit Steuergeldern, für die Bürger, ob Tierfreund oder nicht, hart gearbeitet haben.

  • 97% aller im Tierversuche getesteten Medikamente werden nie zugelassen
  • Schon bei der Züchtung von Tieren für Tierversuche werden viele Tiere gequält und getötet: Auf ein brauchbares „Modell“ kommen etwa 50 Tiere die entsorgt werden
  • Mehr als 60 Prozent aller Krankheiten sind nicht heilbar, obwohl Forscher schon jahrzehnte an Tieren herumexperimentieren

Dass es auch anders geht zeigen die Niederlande, die bis 2025 tierversuchsfrei sein wollen.

Interessant sind auch die widersprüchliche Rechtfertigungen: Aus ethischer Sicht: Tiere sind nicht so weit entwickelt, wie der Mensch, deshalb dürfen wir an ihnen experimentieren. Aus wissenschaftlicher Sicht: Tiere sind uns so ähnlich, deshalb macht es Sinn an ihnen zu experimentieren. Beides gleichzeitig kann nicht zutreffen, oder?

Wir müssen heute handeln, nicht morgen. Denn allein heute wurden mehr als 5.000 Tiere in Labors in Deutschland getötet, so wie gestern und vorgestern. Jeden Tag.

Jetzt Petition unterzeichnen

12 Kommentare zu “Coronavirus schneller als Tierversuch?”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.