Petition: Gegen das Quälen von heiligen Kühen in Indien

Petition: Gegen das Quälen von heiligen Kühen in Indien

Heilige Kuh? Scheinheilige Menschen! Indische Kühe müssen ein Leben lang hart arbeiten. Ausgelaugt müssen die Tiere dann auf „Todesmärschen“ zum Schlachter laufen. Wenn sie vor Erschöpfung zusammenbrechen, schlagen die Menschen sie mit Stöcken, reiben ihnen Chilis in die Augen. So will man die Tiere zum Weitergehen zwingen. Arbeiter im Schlachthof schneiden ihnen dann mit einem stumpfen Messer die Kehle durch. Bei der anschließenden Häutung sind viele noch bei Bewusstsein.

Es gibt zwar neue Tierschutzvorschriften in Indien, aber niemand prüft, ob sie eingehalten werden!

Ein Leben in der Hölle

Die Kühe in Indien müssen ihr Leben lang hart arbeiten. Wenn sie dann völlig ausgelaugt sind, dann geht´s ab ins Schlachthaus. 30 Tiere in einem Transporter, der eigentlich nur Platz für sechs Tiere hat.

Steht kein Transporter zur Verfügung, werden die Tiere auf „Todesmärsche“ zum Schlachter geschickt.

Brechen sie vor Durst oder Erschöpfung zusammen, schlägt man sie mit schweren Stöcken und Ketten, reibt ihnen Chilis in die Augen oder bricht ihnen sogar den Schwanz an jedem Gelenk. So will man die Tiere zum Weitergehen zwingen.

Am Ende sind die Tiere kaum mehr als wandelnde Skelette. Sie sind so schwach, dass sie häufig zum Schlachtort geschleift werden müssen. Arbeiter werfen sie zu Boden, binden ihre Beine zusammen, biegen ihren Kopf zur Seite und schneiden ihnen die Kehle durch.

Händler verdrehen oder brechen die Schwänze der Tiere, reiben ihnen Chili in die Augen und rammen Stöcke in ihre Genitalien, um sie in die Schlachttransporter zu zwingen.

Im Schlachthof wird den Kühen und Rindern mehrfach die Kehle durchgeschnitten; kaum ein Arbeiter tötet die Tiere bereits mit dem ersten Schnitt.

Viele Tiere sind während des Schlachtprozesses bei vollem Bewusstsein und erleben auch noch die anschließende Häutung mit.

Gequält für Milch, Fleisch und Leder

Die indische Milchindustrie ist eng mit der Fleischindustrie verbunden und diese wiederum mit den Leder-Verarbeitern. Und einer der wichtigsten Abnehmer des indischen Leders: Deutschland.

Peta und Animal Equality und andere Tierschutzorganisationen haben das mit jahrelangen Undercover Recherchen in hunderten Betrieben ans Tageslicht gebracht, es ist also kein Einzelfall. Sondern die Regel.

Das bisherige Engagement von Tierschützern hat allerdings noch zu keinem Erfolg geführt. Die indische Regierung hat zwar Verbesserungen versprochen, gehalten hat sie davon aber nichts.

Wir möchten nun unsere Beziehungen zur indischen Regierung nutzen, um endlich etwas voranzubringen im Sinne der Tiere.

Verletzung der Menschenrechte

In Indien existieren keine strengen gesetzlichen Regelungen zum Schutz der Arbeiter.  Sie waten ohne Sicherheitskleidung durch die chemischen Gerblaugen und trinken aus verseuchten Flüssen. Es wird berichtet, dass viele Menschen, die in Gerbereien arbeiten oder in deren Nähe leben, an Hautausschlägen, Asthma, Lungenkrebs oder Leukämie leiden. Das Ganze ist also nicht nur ein Tierrechts- sondern auch ein Menschenrechts-Thema mit dem wir uns auch an die UN richten werden.

So kannst Du helfen:

Erstens: Die Petition unterschreiben.

Zweitens: Jedem, den Du kennst dazu animieren, auch zu unterschreiben. Je mehr Menschen mitmachen, umso mehr Druck können wir auf die Verantwortlichen ausüben.

Drittens: Kein Leder kaufen. Denn die Nachfrage regelt das Angebot. Je mehr Menschen auf Leder verzichten, umso besser für die armen Tiere.

Petition

Prime Minister
Mr. Shri Narendra Modi
Prime Minister’s Office
South Block, Raisina Hill
New Delhi-110011 INDIA

Sehr geehrter Herr Premierminister,

bitte sorgen Sie für eine Verschärfung und strengere Kontrollen des Tierschutgesetzes.

Mit freundlichen Grüßen

Ich bin Lehrer für Fitness, Gesundheit und Sportrehabilitation und schreibe ehrenamtlich Artikel für gemeinnützige Organisationen. Die vorrangigen Ziele dieser Organisationen sind Tierschutz, Menschenrechte, Umweltschutz und Gesundheit. Der einfachste Weg diese Welt zu einem besseren Ort zu machen, ist vegan zu leben. Deshalb folge auch ich diesem Lebensstil seit einigen Jahren.

14 Kommentare zu “Petition: Gegen das Quälen von heiligen Kühen in Indien”

  1. Hör mit Tierquälerei, Tiermassenhaltung, Tierversuch, Pelze, Tiergefangener und andere endlich sofort auf!!!! Die Tiere haben auch Tierrecht. Lass Tiere endlich in Ruhe! Tiere sind sehr lieb als Menschen. Wer ist Teufel, alls fragen oft. Teufel ist wir (Menschen). Kapier endlich mal!!!!

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