Ferkel: Qualvolles Kastrieren muss verboten werden!

Eil-Petition an den Agrarauschuss des Bundesrates: Keine Verschiebung des neuen Gesetzes. Ferkel sollen nicht mehr ohne Betäubung kastriert werden!

An den Bundesrat
Büro des Ausschusses für Agrarpolitik
11055 Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Durchführung des Eingriffes ohne Betäubung –auch mit lokaler Betäubung- ist für das Ferkel mit Schmerzen und Stress verbunden. Gemäß § 1 Satz 2 TierSchG darf niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. Inzwischen stehen mit der Durchführung des Eingriffs unter Narkose, der Immunokastration oder dem Verzicht auf die Kastration durch Ebermast verschiedene Alternativen zur betäubungslosen Kastration zur Verfügung, die die Belastung der Tiere reduzieren und auch die Praktikabilität und den Verbraucherschutz berücksichtigen. Ein vernünftiger Grund, Ferkeln durch den Verzicht auf eine Betäubung bei der chirurgischen Ferkelkastration Schmerzen zuzufügen, besteht daher nicht mehr.

Vor diesem Hintergrund fordern wir Sie auf, das entsprechende Gesetz wie geplant am 01.01.2019 in Kraft treten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Malte Hartwieg

und

Ich bin Lehrer für Fitness, Gesundheit und Sportrehabilitation und schreibe ehrenamtlich Artikel für gemeinnützige Organisationen. Die vorrangigen Ziele dieser Organisationen sind Tierschutz, Menschenrechte, Umweltschutz und Gesundheit. Der einfachste Weg diese Welt zu einem besseren Ort zu machen, ist vegan zu leben. Deshalb folge auch ich diesem Lebensstil seit einigen Jahren.

40 Kommentare zu “Ferkel: Qualvolles Kastrieren muss verboten werden!”

  1. Was für ein Armutszeugnis für uns Menschen, dass man über so eine tierquälerische Praktik überhaupt diskutieren oder abstimmen muss. Wir sollten uns nur noch in Grund und Boden schämen – es gibt schmerzlose Möglichkeiten der Kastration!!!!

  2. Das muss sofort verboten werden und hart und teuer bestraft werden. Tiere sind Lebewesen mit einem Herz und mit Gefühlen wie der Mensch und sie haben das gleiche Recht auf Leben und Unversehrtheit und Gesundheit. Sie müssen nicht gequält werden. Das geht auch anders.

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